Die Geschichte von PEZ
Die Erfolgsgeschichte von PEZ beginnt im Jahr 1927 in Wien. Aus einer kleinen Pfefferminzpastille entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte eine weltweit bekannte Marke, deren Spender heute zu den beliebtesten Sammlerobjekten zählen.
Der Markenname PEZ leitet sich vom deutschen Wort Pfefferminz ab. Aus den ersten, mittleren und letzten Buchstaben entstand der bis heute bekannte Name. Die ursprüngliche Idee war, eine kleine, erfrischende Pfefferminzpastille anzubieten, die als Alternative zum Rauchen gedacht war.
Wien, Österreich
ab 1927
Schon wenige Jahre nach der Einführung erfreuten sich die kleinen Pfefferminzpastillen großer Beliebtheit. Durch ihre praktische Verpackung ließen sie sich leicht transportieren und wurden schnell über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt.
Österreich
Baujahr: 1949
1949 stellte PEZ den ersten Spender vor. Seine Form erinnerte an ein Feuerzeug, da sich das Produkt ursprünglich vor allem an Erwachsene richtete. Mit einem einfachen Druckmechanismus konnte jeweils eine Pastille ausgegeben werden – eine ebenso praktische wie innovative Lösung.
Hersteller: Georg Wiegandt & Söhne
Baujahr: ab 1950
Ab den 1950er Jahren erschienen die ersten PEZ-Automaten. Sie wurden in Geschäften, Gaststätten und an öffentlichen Orten aufgestellt und ermöglichten den Kauf der beliebten Pfefferminzpastillen rund um die Uhr. Damit wurde PEZ nicht nur als Süßware, sondern auch als Teil der Geschichte historischer Warenautomaten bekannt.
Wien, Österreich
seit 1962
Mit der steigenden Beliebtheit der PEZ-Produkte wuchs auch das Unternehmen kontinuierlich. Die Firma Ed. Haas entwickelte sich zu einem international tätigen Hersteller und belieferte immer mehr Länder mit den bekannten PEZ-Pastillen und ihren charakteristischen Spendern. Besonders in Europa und Nordamerika gewann die Marke zahlreiche Anhänger.
Internationale Expansion
seit den 1990er Jahren
Mit neuen Produktionsstandorten und einer stetig wachsenden Produktpalette entwickelte sich PEZ zu einer weltweit bekannten Kultmarke. Neben den klassischen Pfefferminzpastillen erschienen zahlreiche neue Geschmacksrichtungen. Auch die Spender wurden ständig weiterentwickelt und zeigten nun beliebte Figuren aus Film, Fernsehen und Comics. Dadurch entstand eine große Sammlergemeinde, die bis heute weltweit aktiv ist.
Sammlerobjekte weltweit
bis heute
Heute gehören historische PEZ-Spender zu den beliebtesten Sammelobjekten. Seltene Modelle erzielen auf Auktionen beachtliche Preise und werden von Sammlern auf der ganzen Welt gesucht. Auch historische PEZ-Automaten sind inzwischen echte Raritäten und erinnern an die Zeit, als Süßwaren noch über mechanische Verkaufsautomaten verkauft wurden.
Fazit
Aus einer kleinen Pfefferminzpastille entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte eine weltweit bekannte Marke. Die Kombination aus innovativen Spendern, charakteristischem Design und den beliebten PEZ-Pastillen macht die Geschichte von PEZ bis heute einzigartig. Historische Spender und Automaten sind heute wertvolle Zeitzeugen der Automaten- und Alltagsgeschichte.